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Heimstatt für die Glücksboten

 

Ingo Müller erhält „Schwalben-Ehrenplakette“

Eichstetten. Rauch- und Mehlschwalben finden gleichermaßen in Hof und Schopf von Ingo Müller gute Brutmöglichkeiten. Für dieses Engagement im Artenschutz überreichte der (Naturschutzbund (NABU), Ortsgruppe Kaiserstuhl, eine Urkunde und die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“.

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Ingo Müller (links) führt ein schwalbenfreundliches Haus,
was die von Gerhard Höfflin überbrachte Urkunde dokumentiert. Foto: NABU

Gerhard Höfflin und Barbara Mutke vom NABU Kaiserstuhl erwischen ihn noch bei der Arbeit: Ingo Müller ist selbständiger Gärtner und richtete gerade bunte, fröhliche Ostergestecke für den Verkauf. In Hof und Schopf des alten Kaiserstühler Hauses, das er bewohnt, entdeckten sie zwei Rauchschwalbennester an den Holzbalken der Einfahrt und in einigen Metern Entfernung zwei Mehlschwalbennester. Die verschiedenen Vogelarten scheinen unter Abstandswahrung miteinander auszukommen. Dazwischen haben in einer Nische Hausrotschwänze schon ihr Nest bezogen.

Schwalben sind schon lange Kulturfolger der Menschen. Wo Tierhaltung stattfindet oder naturnahe Gärten vorhanden sind, finden die schlauen Tiere genügend Insektennahrung auch in einer Siedlung. Analten Balken in Hof und Schopf und an rauverputzten Hauswänden können sie ihre kunstvollen Lehmnesterbauen – die Rauchschwalben gern in Ställen und Scheunen, die Mehlschwalben eher an den Außenwänden der Häuser. Früher als Glücks

bringer und Frühlingsboten geachtet, haben die ortstreuen Vögel es heutzutage schwer, geeignete Stellen für den Nestbau zu finden und dort auch geduldet zu werden. Oft fehlt zudem das Nahrungsangebot in der Nähe. Bei Ingo Müller zeigte sich wieder, dass hinter jedem Schwalbenfreund auch ein Gartenfreund steckt. Denn seinem Haus gegenüber pflegter den schönen, vielfältig gestalteten Bauerngarten Hiss, der die Vögel anlockt. Arbeiten tut er mitten unterseinen Schwalben. „Geht das?“, wird er gefragt. „Ach“, meint er, und schaut gelassen nach oben zu den Nestern, „die stören doch nicht!“ Als Anerkennung für seine Bereitschaft, die geschützten Vögel willkommen zu heißen und zu unterstützen, verliehen Barbara Mutke und Gerhard Höfflin vom NABU Kaiserstuhl Ingo Müller eine Urkunde und die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“.

Interessierte finden weitere Informationen wie auch das Bewerbungsformular unter www.nabu-bw.de.

https://nabu-kaiserstuhl.de/Datenbank/Bilder/20210622_unbeliebte_Naturbewohner.webp

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