Steinkauz 2001 bis 2004

 

 Am 03.11.2001 war es dann so weit, endlich war der Ruf eines Steinkauzes zu hören. In einem kleinen Tal bei Eichstetten am Kaiserstuhl mit abwechslungsreicher und kleinräumiger Struktur. Neben Acker- und Gemüsebau, Intensiv- und Streuobstwiesen waren dort auch überdachte Brennholzstapel zu finden. Dort fanden wir im Februar 2002 mehrere Gewölle vom Kauz. Auch ein Schuppen für landwirtschaftliche Geräte steht in diesem Tal. Wir brachten dann in diesem Bereich 2 verschiedene Nisthilfen an, in der Hoffnung, dass eine davon angenommen wird. 

Fotos. Engelbert Mayer © 2012

Nicht weit davon entfernt – ca. 700 Meter Luftlinie – entdeckten wir im September 2002 per Zufall einen Steinkauz, der auch auf einem überdachten Holzstoß saß. Ob es der gleiche oder ein weiterer war, konnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht feststellen.  Auch dort haben wir dann eine Röhre angebracht.  

Die ersten Steinkauzröhren hatten wir aus alten Holz-Rollläden selbst gefertigt. Ein paar zusätzliche Röhren wurden im Werkunterricht der Hauptschule in Oberrotweil gebastelt, die von uns das Baumaterial dafür bekam.  

Im darauffolgenden Frühjahr 2003 war von der zweiten Stelle abends immer sein Ruf zu hören. Und wir entdeckten ihn dann auch, wie er vor der Röhre saß. Er hatte sie also gefunden, nun hofften wir, dass er eine Partnerin findet.  

Im Frühjahr 2004 war dann deutlich sein Balz- und Erregungsruf von dort zu hören.  

Im gleichen Frühjahr konnten wir in Bötzingen einen weiteren Kauz entdecken, der in einem großen Walnussbaum saß. 

Nun ließen wir vom Internationalen Sozialwerk in Freiburg, das eine Ausbildungsschreinerei hat, mehrere mardersichere Steinkauzröhren bauen. Die bis dahin angebrachten nicht mardersicheren Röhren wurden ersetzt und weitere Röhren in den Bereichen installiert, in denen ein Kauz entdeckt wurde bzw. damit gerechnet werden könnte.

 Engelbert Mayer   

 

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