Postillonböschung 2012

  
Im Sommer des Jahres 2009 regte Vorsitzender Engelbert Mayer bei der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt (LRA) Breisgau-Hochschwarzwald an, die Postillon-Böschung als Flächenhaftes Naturdenkmal (FND) auszuweisen. Diese Böschung in einer Flurbereinigung aus den 1970er Jahren pflegen Mitglieder des NABU Kaiserstuhl seit 2003 ehrenamtlich. Im Frühjahr 2011 besuchte ein Mitarbeiter des LRA die Böschung, zeigte sich vom Artenreichtum so beeindruckt, dass eine Bestandsaufnahme dieser Böschung durch eine Biologin veranlasst wurde.
Dabei sollte nicht nur die 280 m lange Postillon-Böschung, sondern auch eine angrenzende und  größere Böschung  mit Halbtrockenrasen bis hin zum Mühlenberg, dem östlichsten Punkt des Kaiserstuhls, kartiert werden. 

Kurz darauf stellte Jürgen Hensle der Gutachterin die umliegenden Böschungen vor und gemeinsam wurden insgesamt 3 ha zusammenhängende Böschungen ausgesucht, die in ein FND aufgenommen werden könnten. Diese Böschungen waren bisher schon zu einem Gutteil als §- 32 Biotope nach dem Landesnaturschutzgesetz geschützt. 

Am 08.11.12 wurde vom LRA dem Eichstetter Gemeinderat die geplante Unterschutzstellung dieser Böschung als FND bereits zum zweiten Mal vorgeschlagen. Die Entscheidung darüber wurde jedoch vertagt. 

Siehe dazu auch den Bericht in der BZ. 
"http://www.badische-zeitung.de/eichstetten/boeschungen-kommen-unter-die-lupe
veröffentlicht am Di, 13. November 2012 auf badische-zeitung.de


Engelbert Mayer und Jürgen Hensle, 14.11.12 

Der Inhalt des Berichtes in der BZ spiegelt nur bedingt den tatsächlichen Diskussionsverlauf zum Thema in der Sitzung des Gemeinderates wider. Die persönliche Meinung eines Berichterstatters sollte bei einem reinen Sachstandsbericht außen vor bleiben, sonst bekommt der Leser nicht die notwendigen Informationen. Dies wäre aber unabdingbar für einen objektiven Meinungsbildungsprozess, der bei so einem Vorhaben notwendig ist. 

Anmerkung der Verf.

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