Projektwoche der 

  
Hugo-Höfler-Realschule Breisach

in Zusammenarbeit mit dem NABU Kaiserstuhl 

Auf Nachfrage von Eltern haben wir uns bereit erklärt, im Rahmen dieser Projektwoche auch eine Möglichkeit für Projekt-Arbeit zu schaffen. Vom 07.  bis 11. Nov. 2005 nahmen 8 Jungs der Hugo-Höfler-Realschule Breisach an diesem Projekt dann teil.  

Montag bis Mittwoch auf der NABU - eigenen Streuobstwiese im Etlisbach in Bötzingen. Dabei erfuhren die Schüler einiges über den „Lebensraum Streuobstwiese“ und über das vom NABU Kaiserstuhl initiierte Streuobst-Apfelsaft- und Apfel-Mangosaft-Projekt.  

Am ersten Tag stand die Kontrolle und Reinigung der Nistkästen im Vordergrund. Da ganz aktuell auf einem Nachbargrundstück wieder mal ein stolzer alter Apfelbaum mit einer Steinkauzröhre der Säge zum Opfer fiel, wurde eine neue Steinkauzröhre auf einem anderen Baum angebracht. 


Am Dienstag und Mittwoch stand dann die praktische Baumpflege auf dem Programm. Die Arbeiten wurden im Wechsel durchgeführt, somit konnten alle Schüler dieselbe Arbeit erlernen und durchführen. Die Stämme der jungen Bäume wurden gebürstet, danach erhielten sie einen schützenden Kalkanstrich. Alte Bäume wurden mit Teleskop-Sägen ausgelichtet.  Das Reisig in einem fahrbaren Ofen verbrannt, die größeren Äste als Unterschlupf für Tiere gestapelt. Stämme und die dicken Äste wurden belassen, um Spechten und Wildbienen weiterhin Nistmöglichkeiten zu bieten.  


Wie es sich bei harter Arbeit draußen in der Natur gehört, gab es am letzten Tag die Möglichkeit, die vom NABU gestifteten Würstchen am offenen Feuer zu grillen.


Am Donnerstag und Freitag stand dann der Samengarten und das Obstmuseum der „Stiftung Kaiserstühler Garten“ in Eichstetten auf dem Programm. Nach kurzer Einführung über das Ziel der Stiftung ging es wieder an praktische Arbeiten. 

An 70 jungen Hochstamm-Obstbäumen wurden die Stämme gesäubert und danach mit dem Kalkanstrich versehen. Auf dem Selektionsfeld mit Knollenfenchel wurde das Gemüse, das nicht der Samengewinnung dient, abgeerntet. Auch ein weiteres fast vergessenes Gemüse, nämlich Topinambur wurde geerntet.  Auch die verschiedenen Nisthilfen wurden gesäubert, bzw. den Winter über im trockenen Schuppen aufgehängt.

 Für alle Jungs war es nicht nur einfach ein Projekt, sondern ein tolles Erlebnis.

 An dieser Stelle möchte ich mich bei Sabine Spitznagel als Elternvertreterin und bei Franz Nagel, Vorstandsmitglied im NABU, für die Mitarbeit und Unterstützung bei der Durchführung des Projektes herzlich bedanken.

 Engelbert Mayer

  

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