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Kaiserstuhl

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Artenschutz

  • Wiedehopf 1986 - 1990
  • Wiedehopf 1990 - 2000

    Wiedehopf 1990 bis 2000

    Da unser Einsatz mit Nisthilfen an geeigneten Ersatzbrutplätzen Erfolg zeigte, machten wir
    uns Gedanken wie und wo weitere Nistkästen anzubringen wären.

    Wir befestigten an Garten – und Rebhütten und an Feldscheunen ein Schreiben von uns.
    Darin stellten wir uns vor und baten um Erlaubnis, dort einen Nistkasten anzubringen. Auf
    dem Schreiben war die Größe des Nistkastens und wie wir ihn anbringen würden,
    angegeben. Jedes Schreiben war mit einer Nummer versehen, die wir in einer Karte vom
    Kaiserstuhl an entsprechender Stelle eingetragen hatten. Falls der Eigentümer der Hütte
    einverstanden war, brauchte er uns nur die jeweilige Nummer mitzuteilen. So war es uns
    möglich die entsprechende Stelle zu lokalisieren.

    Somit konnten wir fast 100 Nistkästen anbringen. Gleichzeitig brachten wir auch am nahe
    gelegenen Tuniberg mehrere Nistkästen an. Bis sich dort allerdings ein Wiedehopf zur Brut
    einfand, dauerte es ganze 10 Jahre, obwohl zwischen Kaiserstuhl und Tuniberg an der
    schmalsten Stelle nur 1 km Abstand war.

    Da in der Presse mehrmals über unser Projekt berichtet wurde, baten wir darin auch um
    Hinweise auf ehemalige Vorkommen des Wiedehopfes.

    So bekam ich von einem Winzer aus Waltershofen ein paar Bilder vom Wiedehopf. Dieser
    hatte in den 1980er Jahren in einem Hohlraum gebrütet, in dem sich ein Abstellhahn für
    Wasser befand. Dort konnten Winzer zum Spritzen ihrer Reben Wasser fassen. Diese
    Wasserentnahmestelle befand sich in einer Flurbereinigung am Tuniberg. Banausen
    hatten in die Betonwand ein kleines Loch geschlagen. Den dahinter liegenden Hohlraum
    befand ein Wiedehopf-Pärchen für gut, um darin zu brüten und zwar erfolgreich. Nach
    Mitteilung des Winzers ließ sich der Wiedehopf beim Öffnen der Klappe überhaupt nicht
    stören.1980_Wiedehopf_Abstellhahn

    Auch sonst bekamen wir viele Hinweise über ehemalige Vorkommen, was für uns eine sehr
    große Hilfe war. Es gab Hinweise über alte Scheunen mit Bruchsteinen, in denen sich ein
    Hohlraum befand oder alte Bäume die aber inzwischen nicht mehr existieren.

    Engelbert Mayer im März 2017

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Aktualisiert 23. Juli 2017